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Sexualität trotz / und Trauma
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Bindung und Sexualität mit traumatischer Vergangenheit             
Trauma – besonders sexuelle, körperliche oder emotionale Gewalt – kann tiefgreifende Auswirkungen auf die eigene Sexualität haben.
Das betrifft nicht nur das sexuelle Verhalten, sondern auch das Körperempfinden, das Vertrauen und die emotionale Nähe zu anderen.

 

Mögliche Auswirkungen:

  • Körperliche Reaktionen: Taubheitsgefühle, Schmerz oder Ekel bei Berührung.

  • Emotionale Reaktionen: Angst, Scham, Schuld, Dissoziation (Gefühl, „nicht da zu sein“).

  • Vermeidungsverhalten: Wenig oder kein sexuelles Interesse; Angst vor Intimität.

  • Überkompensation: Übersexualisierung oder riskantes Verhalten als Versuch, Kontrolle zurückzugewinnen.

Jeder Mensch reagiert anders – es gibt kein „richtig“ oder „falsch“.

Trauma und Beziehungen

Trauma beeinflusst, wie Menschen Nähe, Vertrauen und Sicherheit erleben.
In Partnerschaften kann das zu Missverständnissen oder Spannungen führen, selbst wenn Liebe und Verbundenheit da sind.

Typische Herausforderungen:

  • Schwierigkeiten, Grenzen zu setzen oder Nähe zuzulassen.

  • Trigger (Erinnerungen oder Körperreaktionen) bei bestimmten Situationen.

  • Bedürfnis nach Kontrolle oder Rückzug.

  • Angst vor Ablehnung, wenn man über Vergangenes spricht.

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